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JOHANNISKRAUT
Dieses auf unseren Rainen, Hügeln und Wiesen vom Juli bis in den September hinein blühende Kraut trägt in den Tiroler Bergen Volksnamen wie Christi Wunderkraut, Gottesgnadenkraut, Herrgottsblut... Schon aus diesen alten volkstümlichen Bezeichnungen ersieht man seine hohe Bedeutung als wohl verleihende Pflanze. Wenn es in seiner herrlichsten Blütenpracht erstrahlt, also um den Johannistag herum, dem Sinnbild heiliger Licht- und Wärmekräfte, wird dieses wundersame Kraut in mühevoller Handarbeit geerntet und alsdann mit natürlichen Zugaben zu erhellenden Produkten weiterverarbeitet.

In der Naturmedizin und lt. Studie „Anwendungs- und Wirkungsprofil Alpiner Heilmittel“ von Priv.-Doz. Dr. Georg Hoffmann und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger und vielen anderen Kräuterbüchern wird Johanniskraut gegen Nervenleiden, Depressionen, Sonnenbrand, Narbenbildung und für die Hautpflege verwendet.

Volksmedizinische Anwendungen:
a) äußere Anwendungen (Umschläge, Tinkturen, Cremes, Salben, Bäder): zur Wundheilung, bei Ekzemen, Verbrennungen ersten Grades, Nervenschmerzen, Hautabschürfungen, Hautpflege usw.

b) innere Anwendungen: jahreszeitlich bedingte Depressionen,
Müdigkeit, Schlafstörungen usw.

Diese Seite ersetzt nicht den Besuch beim Arzt!





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